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Griseldis

Theaterprojekt nach einer Handschrift von 1713

Benediktinerstift Marienberg, 2016

Im Archiv des Benediktinerstifts Marienberg in Mals im Vinschgau liegt der handschriftliche Text eines Schauspiels mit dem Titel "Griseldis". Dieser Text war bislang nicht bekannt. Entdeckt wurde er vor zwei Jahren im Zuge der Neuordnung des Archivs. Der Name des Autors ist nicht überliefert, aus der Handschrift geht aber hervor, dass das Schauspiel im Jahre 1713 in Meran aufgeführt wurde. 
Die Bauerntochter Griseldis hat in der Weltliteratur eine lange Geschichte. Erstmals erzählte sie der italienische Dichter Giovanni Boccaccio (1313-1375) in seinem Hauptwerk, der Novellensammlung „Decamerone“ (1349-1353). Im Verlauf der weiteren Jahrhunderte verbreitete sich die Geschichte der Griseldis über alle Literaturen Europas.
Nach mehr als 300 Jahren wird die "Marienberger Griseldis" unter Mitwirkung von Bewohner*innen der umliegenden Dörfer im Neubau der Klosterbibliothek (Architekt Werner Tscholl) wiederaufgeführt, bevor dort die Bücher einziehen werden. 

Ein
Arme Paurn Tochter wurde
wëgen Ihrer fromen sitten und
schenen Dugendten mit einem
Margrafen mit Namen
WALTHERO
Verehelicht, welche in wehrender
Ehe eine solche Geduldt hat
sëchen lassen, an wëlcher
sich alle Ehefrauen
Spieglen sollen

Ein Gemeinschaftsprojekt der Theatergruppen der Gemeinde Mals, des Benediktinerstifts Marienberg und des Bildungsausschusses Mals

mit
Judith Abart, Hermina Asam, Barbara Noggler, Barbara Stocker, Anna Warger, Christian Mayer, Eugen Jörg, Kira Stecher, Luana Patscheider, Hannes Warger, Vivienne Gapp, Barbara Strobl, Manuela Mahl, Florian Waldner, Isabella Erhard, Beate Patscheider, Dagmar Spiess, Andreas Sandbichler, Barbara Valentino, Frieda Egger, Valentin Kuenrath, Karin Federspiel, Notti Peer, Lydia Thanet, Barbara Ziernheld, Ernst Thoma

Konzept und Regie: Toni Bernhart und Janina Janke
Produktionsleitung: Ludwig Fabi, Sibille Tschenett
Koordination in Marienberg: Annemarie Schwarz
Assistenz und Inspizienz: Ludwig Fabi
Musik: Ernst Thoma
Licht: Mainrad Angerer, Alessio Notte
Bühnenbau: Max Eller
Schneiderei: Beate Patscheider, Lydia Thanei
Maske: Anja Haller, Johanna Notte
Saalmanagement: Ruth Thöni
Kartenvorverkauf: Ferienregion Obervinschgau

Beteiligte Theatergruppen der Gemeinde Mals: Volxteattr Oubrwind Mols, Theatergruppe Mals, Dorftheater Schleis, Heimatbühne Burgeis, Rampenlicht Lootsch und Theatergruppe des Kirchenchors Tartsch

Premiere am 5. November 2016, weitere 7 (+ 2) Vorstellungen folgen.

mehr Informationen 

Gefördert durch das Amt für Kultur der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, den Europäischen Forschungsrat im Rahmen des Forschungsprojekt „DramaNet – Early Modern European Drama and the Cultural Net“ der Freien Universität Berlin, die Autonome Region Trentino-Südtirol, die Gemeinde Mals und die Raiffeisenkasse Obervinschgau. In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Marienberg sowie dem Institut für Literaturwissenschaft und dem Stuttgart Research Centre for Text Studies der Universität Stuttgart.